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> Was macht eigentlich... Oliver Weiss?
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Feature:
Portrait in KontakTUM / TU München
Was
macht eigentlich...
Oliver Weiss?
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Annette
Marquard
Oliver
Weiss finanzierte sein Studium mit dem
Zeichnen von Cartoons und ist heute ein sehr erfolgreicher Illustrator
und Designer. Das offizielle Wiesnplakat 2008 entstammt seiner Feder. |
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So what's Oliver Weiss Doing These Days?:
Oliver supported his education with drawing cartoons. Today a successful
illustrator and designer, he has recently created the official
Oktoberfest poster design for the city of Munich. |
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D |
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as Zeichnen
interessierte ihn schon immer.
Dennoch absolvierte Oliver Weiss sein
Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik aufgrund einer
Familientradition: Vater und Bruder hatten ebenfalls an der TUM
studiert. Auch wollte er eine solide Ausbildung, die Grundlagen
vermittelt.
Während der Vater einen Lehrstuhl in Graz innehat und der
Bruder Professor in Kanada wurde, folgte Oliver Weiss nach dem Studium
seiner Leidenschaft für die Illustration.
Das Lernen lernen
Gemäß eines
Statements seines Professors für Nachrichtentechnik: „Es ist völlig
egal, was man studiert, solange man es ernst nimmt: man lernt das
Lernen“, ging es dem Studenten vor allem darum, sich einer
Herausforderung zu stellen, Strategien der Problemerkennung und -lösung
zu entwickeln, sich zu disziplinieren.
Nebenher besuchte er an der LMU
und der Kunstakademie Vorlesungen und Kurse u.a. in Philosophie,
Biologie, Psychologie, Kunst.
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Carlo Gesualdo |
Edvard Grieg |
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Wolfgang Amadeus
Mozart |
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Dmitrij
Schostakowitsch |
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John Adams |
Oliver Weiss illustriert die
Veranstaltung „musik & technik“ mit assoziativen Collagen zu den
aufgeführten Komponistinnen und Komponisten.
„Ich habe gelernt, mir
grundsätzlich
erstmal alles zuzutrauen.“
| „Es ist völlig
egal, was man studiert, solange man es ernst nimmt.“ |
Als Student
zeichnete Oliver Weiss für Fachzeitschriften u.a. aus dem universitären
Bereich, aber auch für DIE WELT, die Süddeutsche Zeitung, die F.A.Z.,
und konnte sich damit das Studium finanzieren.
Später kamen
Illustrationen und die Bereiche Malerei, Corporate Design,
Website-Entwicklung und Journalismus hinzu.
Seine Aufträge
vor allem aus dem englischsprachigen Raum bekommt er zu einem großen
Teil über seine umfangreiche Website.
Er lebte zwei Jahre lang in den USA
und Kanada und arbeitete u.a. für DER SPIEGEL, DIE ZEIT, Euromoney,
Tecniche nuove, The Writer, Burda, Computerworld, Reed Business,
Gruner+Jahr, Hong Kong Tatler, Westermann, C.H. Beck und Goldmann.
„Ich finde es eine gute
Idee, wenn an der TUM
mehr emotionale Bindung aufgebaut wird.“
1993 holte man
sich seine Diplomurkunde noch sang- und klanglos im Sekretariat ab.
Deshalb ist Oliver Weiss in der Alumni-Datenbank nicht zu finden.
„Es
ist schwierig, im Nachinein eine emotionale Bindung aufzubauen. Man muss
frühzeitig im Studium anfangen, die Studenten an die Universität zu
binden. In Amerika haben schon Schüler eine starke emotionale Bindung an
ihre Schule.“
[2008]

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