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Entwicklung
der
linken Parteien
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1848
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Karl Marx, Friedrich Engels

Mit ihrem
Kommunistischen Manifest legen Karl Marx und Friedrich Engels den
Grundstein zum Bewußtsein der Rechte des "einfachen Mannes".
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1869
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Sozialistische Arbeiterpartei

Gründung der
Sozialistischen Arbeiterpartei durch August Bebel.
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1863
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Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein

Gründung des
Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins durch Ferdinand Lassalle.
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1875
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Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands

Zusammenschluß
der
Sozialistischen Arbeiterpartei und des
Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins zur
Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP, in
Gotha).
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1875 -
1890
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Sozialistengesetze

Verbot der
Sozialisten durch Reichskanzler Otto von Bismarck mit den Sozialistengesetzen.
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1890
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Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Gründung der
Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).
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1917
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Mehrheitssozialdemokratische
Partei (MSPD)
Unabhängige Sozialdemokratische Partei (USPD)
Spartakusbund

Aufspaltung
der SPD in zwei Parteien: die Mehrheitssozialdemokratische Partei (MSPD)
und die Unabhängige Sozialdemokratische Partei (USPD); Abspaltung des
Spartakusbundes von der SPD.
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1918
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Kommunistische Partei
Deutschlands (KPD)

Übergang des
Spartakusbundes zur Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD).
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1919
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Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht

Die wichtigen
Schlüsselfiguren der KPD, Rosa von Luxemburg und Karl Liebknecht,
werden ermordet.
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1919
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Friedrich Ebert

Friedrich Ebert (SPD)
wird Reichspräsident.
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1922
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Vereinigte
Sozialdemokratische Partei

Die Parteien
MSPD und USPD gehen wieder zu einer Partei zusammen, der Vereinigten
Sozialdemokratischen Partei; ein Großteil der USPD wechselt dabei
allerdings zu den Kommunisten.
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1925
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Heidelberger
Programm

Die Partei
definiert sich selbst im Heidelberger Programm.
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1933
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Verbot
der Parteien

Verbot der
Sozialisten und Kommunisten durch Hitlers Ermächtigungsgesetze; die
Parteien lösen sich auf oder gehen in den Untergrund.
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WESTEN (BRD)
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1945
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SPD (West), SPD (Ost)

Neugründung
der SPD (West) durch Kurt Schumacher; Gründung der SPD (Ost) durch
Otto
Grotewohl.
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1956
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Verbot der KPD

Verbot der
KPD in der BRD.
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1959
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Godesberger Programm

Die SPD
beschließt das Godesberger Programm, mit dem sich die Partei von
kommunistischen Idealen verabschiedet.
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1968
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Deutsche Kommunistische Partei
(DKP)

Neugründung
der KPD unter dem Namen Deutsche Kommunistische Partei (DKP).
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70er Jahre
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K-Gruppen

Abspaltungen der DKP und andere kommunistische Parteien (z.B.
marxistisch-leninistische Maoisten) werden als K-Gruppen bezeichnet: linke Gruppierungen wie
der Kommunistische Bund Westdeutschlands (KBW) oder die Vereinigung für
Sozialistische Politik (VSP).
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1969-
1974
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Willy Brandt

Willy Brandt (SPD) wird 1974 Bundeskanzler. Als größte Leistung gilt seine Entspannungspolitik mit
dem Osten - dafür erhält er später den Friedensnobelpreis.
Berühmtestes Bild ist sein Kniefall vor dem Ehrenmal des jüdischen
Ghettos in Warschau 1970.
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1969-
1974
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Gustav Heinemann

Gustav Heinemann (SPD) wird Bundespräsident.
Heinemann war zunächst Mitglied der CDU, bevor er 1952 die
Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) mitgründete (der übrigens auch der
spätere Bundespräsident Johannes Rau angehörte), die 1957 in der
SPD
aufging.
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1974-
1982
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Helmut
Schmidt

Nachdem Willy
Brandt (SPD) durch die Guillaume-DDR-Spitzel-Affäre 1974 zurücktritt,
wird
Helmut Schmidt (SPD) Bundeskanzler. In seine Amtszeit fallen
Weltwirtschaftskrise und die terroristischen Anschläge der Roten Armee
Fraktion (RAF).
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1980
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Die Grünen

Gründung der
Partei Die Grünen, die sich u.a. aus Splitterparteien wie den
Alternativen Listen (1978), Grüne Aktion Zukunft (GAZ, 1978; seit 1981
als ÖDP aktiv) oder Grüne Liste Umweltschutz (GLU, 1977) rekrutiert, ebenso wie aus Mitgliedern
der K-Gruppen. Petra Kelly ist eine der Gründerinnen der Partei.
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OSTEN (DDR)
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1946
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Sozialistische Einheitspartei
(SED)

Zusammenschluß
der SPD (Ost) und KPD zur Sozialistischen Einheitspartei (SED);
im
Westen besteht die KPD als Minderheitenpartei.
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1946
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Blockparteien

Neben der SED
existieren in der DDR kleine Splitterparteien wie die
Christlich-Demokratische Union (CDU), die Demokratische Bauernpartei
Deutschlands (DBD), die Liberaldemokratische Partei Deutschlands (LDPD)
und die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NDPD). Durch die
einheitliche Wahlliste ("Nationale Front") sind diese
"Blockparteien" im wesentlichen SED-konform.
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1949
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Gründung der DDR,
Wilhelm Pieck

Gründung der
Deutschen Demokratischen Republik (DDR); Wilhelm Pieck wird SED-Chef.
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1960-
1971
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Walter
Ulbricht

Walter
Ulbricht wird Vorsitzender der SED. Zu seinen wesentlichen
"Leistungen" gehört der Bau der
Mauer; sein filmhistorisch verbürgter Ausspruch im Vorfeld dazu lautet:
"Niemand hat vor, eine Mauer zu bauen!"
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1961
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Mauerbau

Bau der Mauer
als "antiimperialistischer Schutzwall" gegen
"Aggressionen" des Westens.
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1971
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Erich Honecker

Erich
Honecker wird auf Jahrzehnte Staatschef; unvergessen
sein leidenschaftlicher Kuß auf den Mund mit Rußlands Präsident Leonid Iljitsch Breschnew.
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