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Entwicklung
der rechten Parteien
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1848
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Konservative Partei Preußens

Gründung der
Konservativen Partei Preußens.
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1866
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Freikonservative
Partei

Abspaltung der
rechten Freikonservativen
Partei.
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1870
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Zentrumspartei

Aus den
Katholischen Fraktionen entwickelt sich mit der Zentrumspartei (kurz:
Zentrum) eine
zweite konservative Strömung; Ludwig Windthorst ist ihr prominentester
Vertreter. (Die Partei besteht bis heute, allerdings lediglich als
rudimentäres Überbleibsel.)
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1871
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Otto von Bismarck

Der konservative
Monarchist Otto von Bismarck wird erster deutscher Reichskanzler.
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1876
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Deutschkonservative
Partei

Die Konservative Partei Preußens geht in die Deutschkonservative Partei
über.
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1878
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Deutsche Reichspartei

Die
Freikonservative Partei geht über in die Deutsche Reichspartei.
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1900-
1909
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Bernhard
von Bülow

Bernhard von
Bülow (Zentrum) wird Reichskanzler.
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1918
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Bayerische Volkspartei

Die Bayerische
Volkspartei (Vorläufer der CSU) spaltet sich von der Zentrumspartei
ab.
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1918
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Christlich-Soziale Arbeiterpartei
Deutschnationale Volkspartei (DNVP)

Zusammenschluß
der Deutschkonservativen Partei und der rechten Christlich-Sozialen
Arbeiterpartei zur Deutschnationalen Volkspartei.
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1919
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Deutsche Arbeiterpartei

Gründung der
Deutschen Arbeiterpartei, dem Vorläufer der
NSDAP.
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1922
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Deutsch-Völkische Freiheitspartei

Abspaltung
der antisemitischen Deutsch-Völkischen Freiheitspartei von der Deutschnationalen
Volkspartei.
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1923-
1928
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Wilhelm Marx

Wilhelm Marx
(Zentrum) wird Reichskanzler.
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1925
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Paul von Hindenburg

Der
parteilose erzkonservative, monarchistisch orientierte Paul von Hindenburg wird
als Nachfolger von Friedrich Ebert Reichspräsident.
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1925
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NSDAP

Die
Deutsch-Völkische Freiheitspartei schließt sich der NSDAP an, die 1925
von Hitler neu gegründet wird. Die NSDAP wird 1932 stärkste Partei im
Reichstag, nicht zuletzt durch Zulauf aus der Deutschen Reichspartei
und
Splitterparteien wie der Vaterlandspartei und anderen
"völkisch" und antisemitisch ausgerichteten Parteien.
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1930-
1933
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Heinrich Brüning

Heinrich
Brüning (Zentrum) wird Reichskanzler.
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1933
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Adolf Hitler

Paul von
Hindenburg ernennt Adolf Hitler 1933 zum Reichskanzler.
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1949
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Christlich-Demokratische Union (CDU)
Christlich-Soziale Union (CSU)

Nach dem
Krieg konstituiert sich die Christlich-Demokratische Union (CDU) aus
ehemaligen Anhängern der liberalen Deutschen Volkspartei, der
Zentrumspartei und der konservativen Deutschnationalen Partei; die
Christlich-Soziale Union (CSU) wird Nachfolger der Bayerischen
Volkspartei (nicht zu verwechseln mit der Bayernpartei); CDU und
CSU
bilden eine Koalition.
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1949-
1963
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Konrad Adenauer

Adenauer (CDU) wird erster deutscher Bundeskanzler der frisch
gegründeten Bundesrepublik Deutschland.
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1950-
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Rechtsradikale Parteien

Seit 1950 die
Deutsche Reichspartei (DRP) wieder in der BRD zugelassen wurde, haben
sich eine Reihe extrem rechter, rechtsradikaler und deutschnationaler
Parteien mit unterschiedlichem Erfolg konstituiert; dazu gehören
Parteien wie die Vertriebenenpartei "Gesamtdeutscher Block / Bund
der Heimatvertriebenen und Enteigneten" (GB/BHE, 1950); die
Deutsche Partei (DP, 1945), die Nationaldemokratische Partei
Deutschlands (NPD, 1963), die 2004 in den Sächsischen Landtag
eingezogen ist; die Deutsche Volksunion (DVU, 1987); und die nur
kommunal agierende Partei Die Republikaner (REP, 1983).
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1963-
1966
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Ludwig Erhard

Ludwig Erhard
(CDU) wird Bundeskanzler; als Wirtschaftsminister unter Konrad Adenauer
(CDU) wurde er für das "Wirtschaftswunder" bekannt.
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50er bis 80er
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Franz Josef Strauß

Der spätere
bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß (CSU) hält seit den
Sechziger Jahren diverse Funktionen als Minister inne; 1980 wird er auch
Kanzlerkandidat.
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1982-
1998
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Helmut Kohl

Nach dem
Mißtrauensvotum gegen Helmut Schmidt (SPD) wird Helmut Kohl (CDU)
Bundeskanzler - für 16 Jahre. In seine Amtszeit fallen die Ausrichtung
auf Europa, die Wiedervereinigung und die Wegbereitung des Euro.
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1985
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Richard
von Weizsäcker

Bundespräsident
Richard von Weizsäcker (CDU) hält seine berühmte "Rede vom 8. Mai" zum 40. Jahrestag des Kriegsendes.
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2005
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Angela Merkel

Angela Merkel
(CDU) tritt als Kanzlerkandidatin gegen Gerhard Schröder (SPD)
an.
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(Text
& Illustrationen
(c) oweiss.com)
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