ARTICLES

Art, Society, Media & Design

Articles

Oliver Weiss Design

S E A R C H


template_webdesign template line
template computer
Tutorials

Photoshop-Lexikon
deutsch / englisch

Photoshop Glossary

Coverillustration im Stile
von "The New Yorker"

Step-by-Step Photoshop Tutorial

Illustration auf alt getrimmt
Step-by-Step Photoshop Tutorial

Oans, zwoa, Pop-Art!
Macwelt
Tutorial on
Oktoberfest Poster Design

Wie zeichnet man
einen Comicstrip?

Step-by-Step Photoshop Tutorial

Zweifarbendruck
Step-by-Step Photoshop Tutorial
template line
template computer
Art & Society

Der Taktgeber
Film Composer John Ottman

Der Aufräumer
Mafia Lawyer Dead at 95

Charlie Brown lives
Peanuts Creator Charles M. Schulz

Entwicklung der politischen
Parteien in Deutschland

Evolution of German Parties since 1848

Fahren ohne Auto
Dumb Laws from Around the World

FAQ zur Online-Bewerbung
How to File Job Applications Online

Die Muminmutter
Tove Jansson, Writer & Artist

Муми-мама
Туве Янссон

Muminmutter forever
Tove Jansson ist gestorben

Moominmamma Forever
Tove Jansson has Died

9-11 - One Year After
Comments by Ed Koch et al.

9-11 - ein Jahr später
Kommentare von Ed Koch et al.

A Smile is a Smile is a Smiley
The Signet's Inventor is Dead

Räuber und Gedärm
Tomi Ungerer at 70

Die Wellenreiterin
Elisabeth Mann Borgese Dead at 83

Wein zur Prohibition
Lawyer Hiram Mendow Dies Aged 107
template line
template internet
Business

Ein New Yorker verirrt sich
nicht nach Solingen

Interview with a Lawyer & Journalist

Kanzleien helfen Kanzleien
Legal Community in 9-11 Aftermath

PR for Law Firms
Getting Exposure in the Media

PR für Kanzleien
Die gewünschte Publicity bekommen

Wagner ist digital
Customer Service 2000 D.C.

Wer abmahnt, hat
nicht immer recht

Interview on Cease and Desist Letters

Ein wunderbarer
Spätsommertag

Interview on 9-11
template line
template computer
Technology

Allein in New York
Laptop Trouble with Windows ME

Bitte nicht automatisch!
Translation Software Tested

Druck machen
Ink Jet Printer vs. Laser Printer

Faxen und mehr
Faxing Machines Inside Out

Fraktaler Darwinismus
Interview with Gerd Binnig

Now you're Talking!
Speech Analysis Methods

Patent Watch (I)
Method of Excercising a Cat

Patent Watch (II)
Of Cats and Horses

Patent Watch (III)
Hugging Hula Hoop

Patent Watch (IV)
It’s a Bird, a Squirrel, a Patent!


PC für Anfänger
How do Computers Really Work?

PC-Glossar
Tiny Computer Glossary

Die Sprachverarbeiter
Automatic Speech Recognition

Test: Bilddatenbanken
Review: Cumulus, Portfolio, iView
template line
template tech stuff
Web Technology

Alles mit System
Content Management for Lawyers

Die Anwaltssuche 
Lawyers Search Engine

Die Datenmacher
Databased Law Firm Websites

Die Datenmaschinen
Web Content Management Systems

Digitales Publishing
Document Management with PDF 

Internet-Zugang einrichten
Internet Dial-up Access Step by Step

Internet in New York
Free Internet Providers in NYC

Mit leichter Verspätung
It has Taken 5 Years to Register a URL

Maßgeschneidert
Content Management for Publishers 

Meta-Tags
Spreading the News

Suchen und Finden im Netz
Push Services

Web-Wissen
Web World Glossary
template line
template_webdesign
Web Design

Der Arzt im Web
Web Design for Doctors

Anwalts-Marketing-Preis
für Haarmann Hemmelrath

First Prize for Legal Web Site

Auf einen Blick
Corporate Design for Lawyers

Die Design-Strategie
Corporate Web Design

Dynamische Anwaltssuche
Hasche Eschenlohr's Legal Web Site

En un coup d'oeil
L’image de l’entreprise sur Internet

Gelb und blau
Haarmann Hemmelrath's Web Site

In der Welt zuhause
Web Design for Lawyers

In Szene gesetzt
Web Sites for Law Firms

Der virtuelle Anwalt
First Steps Towards a Lawyer's Website

Wie aus einem Guß
Corporate Design for Accountants

 

ARTICLES > Der virtuelle Anwalt


Web Design: Schritte zur eigenen Website:
Wie stellt man sich dar, was ist erlaubt?

Der virtuelle Anwalt
||| Oliver Weiss

Zwar dürfen Rechtsanwälte nicht marktschreierisch für sich werben, egal in welchem Medium. Für den Auftritt der Kanzlei im Internet sind jedoch ähnlich wie bei den anderen standesrechtlich eingeschränkten Berufsgruppen der Ärzte oder Apotheker mittlerweile einige Hürden gefallen. Wer seine Kanzlei im Internet vorstellen möchte, sollte eine Reihe von Grundregeln beherzigen und Spielregeln einhalten.
Web Design for Lawyers: So you're a lawyer? If you are planning your web site you may find this article useful.

 

 

Aus: LEGAmedia, meinem Online-Magazine für Juristen und Unternehmer (2000).

>MARKETING-PREIS: Die Website gewann den Anwalt-Marketing-Preis 1999 als beste Kanzlei-Website Deutschlands.

>WEBSITE-ENTWICKLUNG:  Website-Projekte für Kanzleien und Verlage.

>CONTENT MANAGEMENT: Content-Management-Systeme für Websites.

>CORPORATE DESIGN: Corporate Identity für Websites.

>WEBDESIGN: Die Design-Strategie – Internet-Präsentation für Unternehmen.

E

in bißchen Text, lustige bunte Bilder und, meinetwegen, ein bißchen Programmierung: fertig ist die Website? – Von wegen: Wer aus der Masse der zumeist unglaublich schlechtgemachten Kanzlei-Websites herausstechen möchte, muß mehr investieren.

Dabei geht es weniger um Geld – ein ordentlicher und sehr einfach gestrickter Web-Auftritt muß nicht wirklich viel kosten – als darum, sich mit den Zielen und der "richtigen" Strategie auseinanderzusetzen. Auch wenn die billigen oder kostenlosen Tools dazu verführen, alles selbstzumachen, sollte man darüber nachdenken, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Denn wer am falschen Ende spart, wird auf seine Selbstdarstellung wenig mehr Rückmeldung als Hohngelächter ernten: lieber keine Website als eine schlechte. Hier einige Überlegungen und Ratschläge, die Sie auf den richtigen Weg führen sollen.

 

Mehr als bunte Bilder

Was wollen Sie? Warum will man eigentlich in Netz? Eine Antwort auf diese Frage muß man zu allererst finden, bevor man sich auf die eigene Kanzlei-Website einläßt. Eine Website ist eine moderne und lebendige Form der Selbstdarstellung mit drei Hauptzielen: Informationsvermittlung (Adressen, Angaben zu Personen, Anfahrtplan), Werbung in eigener Sache (Vorsicht: anwaltliche Standesbeschränkungen, s.u.), und Kommunikation (Mandantenkontakt). Sie sollte als offenes System konzipiert werden, das strukturelle, inhaltliche und technische Erweiterungen ohne unverhältnismäßigen Aufwand erlaubt.

Eine gutgemachte Website muß den Inter-
essenten durch die "richtige Anmutung" für sich gewinnen, indem Inhalt und Design aufeinander abgestimmt sind
.

Eine gutgemachte Website überzeugt durch Übersichtlichkeit und intuitive und einfache Navigation. Sie muß ansprechend gestaltet sein und den Interessenten durch die "richtige Anmutung" für sich gewinnen, indem Inhalt und Design aufeinander abgestimmt sind und dem Image entsprechen, das man von sich geben möchte ( "Corporate Identity"). Und nicht zuletzt sollte das Webangebot informativ und aktuell sein. Dabei sind weder die Seriosität von Angebot und Auftritt aus den Augen zu verlieren noch die anvisierte Zielgruppe.

"Website" vs. "Homepage": Was für einen Internet-Auftritt wollen Sie – eine Art Online-Visitenkarte im Netz mit zwei, drei Angaben zu Ihrer Person, Adresse und Wegbeschreibung? Oder eine mehrere Einzelseiten umfassende Selbstdarstellung, die dem Interessenten zusätzliche Information bietet? So könnten Sie etwa ausgewählte Publikationen, die von allgemeinem Interesse sind, einstellen, oder eine Rubrik, in der Sie ab und zu Informationen über Neuentwicklungen mitteilen. Ein guter Tip: Versetzen Sie sich bei der Konzeption Ihrer Site immer wieder in die Lage des Nutzers und lassen Sie Ihre Entwürfe von Außenstehenden überprüfen. Allzu groß ist die Gefahr, daß man sich verrennt, indem man z.B. großspurig auf den Putz haut, anstatt informativ, freundlich und bescheiden zu bleiben, ohne seine Professionalität aufs Spiel zu setzen.

 

Selbst machen oder in Auftrag geben?

Was heißt eigentlich "Webdesign"? Verwechseln Sie den Begriff "Webdesign" nicht mit "Grafik-Design": Bei einer Website geht es um weit mehr; ein treffender Begriff ist "Website Engineering". Ein Website-Engineering-Projekt gliedert sich in folgende Phasen – hier für den Fall, daß Sie Ihren Online-Auftritt in Zusammenarbeit mit einem Designer oder einer Agentur unterfangen:

a) Projekt-Design: Projekt-Management (Pflichtenheft: Festlegung von Zielsetzung und Projektplanung, Kostenschätzung, Vertrag);

b) Informations-Design: Konzeption und Festlegung von Inhalt und Struktur; das Angebot muß informativ, aktuell, nutzbringend und übersichtlich sein sowie intuitiv und einfach zu navigieren;

c) Grafik-Design: Grafische Realisierung (Layout, Grafik und Illustration, Bildbearbeitung, Typografie); die grafische Darstellung muß Inhalt und Struktur einfangen und mit der Vermittlung einer positiven "Anmutung" abbilden;

d) Software-Design: Technische Umsetzung von Struktur und Grafik-Design in eine Website (HTML-Kodierung und Programmierung unter Berücksichtigung der technischen Gegebenheiten des Internets); die erstellte Software muß zuverlässig funktionieren und effizient programmiert sein.

Eine Website ist nicht fertig, wenn sie online ist, da die eigentliche Arbeit erst beginnt.

Selten werden Sie jemanden finden, der alle erforderlichen Fähigkeiten in einer Person vereint; tendenziell sollten Sie daher eher nach kleineren Agenturen Ausschau halten.

Wie findet man einen Webdesigner? Die gelben Seiten helfen hier wenig. Am besten surfen Sie bei den Websites von Kollegen vorbei, oder nehmen andere Internet-Auftritte, die Ihnen gefallen, unter die Lupe. Bei den allermeisten Angeboten finden Sie Angaben über den Urheber. Und von dem lassen Sie sich einfach ein Angebot machen.

Wie arbeitet man mit einer Webagentur zusammen? Finden Sie eine Vertrauensperson und reden Sie! Versuchen Sie, gemeinsam zu vermitteln was Sie wollen. Lassen Sie sich Beispiele zeigen und Strategiemodelle. Sie werden merken: Erst wenn man darüber spricht, klärt sich der Nebel. Übrigens: Bleiben Sie in ständigem Kontakt! Ein einmaliges "Briefing", womöglich nur am Telefon, wird Sie wenig glücklich machen. Und nochwas: Seien Sie im Zweifelsfall bereit, Geld auszugeben – das hängt natürlich von dem ab was Sie wollen: was großes oder kleines. Rechnen Sie mit einem Stundensatz von 100 bis 300 Mark; eine mittelgroße Website kann sich da schnell auf viele Tausend Mark belaufen.

Website der Sozietät Haarmann, Hemmelrath & Partner.

Was, wenn die Website fertig ist? Ein grobes Mißverständnis, zu glauben, die Website sei fertig, wenn sie online ist. Denn die eigentliche Arbeit beginnt erst. Ihre Website muß ständig auf dem neuesten Stand sein, und außerdem sollte sich zumindest ab und zu was tun. Die Frage der Pflege (das "Updating") sollten Sie mit Ihrem Designer absprechen. Achten Sie darauf, sich nicht von ihm abhängig zu machen. Fragen Sie nach Entwicklungswerkzeugen, damit Sie die Site eines Tages selbst betreuen können oder an einen anderen Designer auslagern können. Sprechen Sie über die Übertragung von Urheber- und Nutzungsrechten.

Sie wollen Ihre Website selbst machen? Ok, aber Sie sollten wissen, worauf Sie sich einlassen. Auch 14-jährige Nachbarssöhne, die mit dem Computer umgehen können, sind im Zweifelsfall lausige Webdesigner. – Sogenannte "HTML-Editoren", mit denen Sie den Code Ihrer Website grafisch unterstützt halbwegs automatisch erzeugen können, gibt es wie Sand am Meer. Gute Kandidaten sind etwa Microsofts Frontpage und Marcomedia Dreamweaver. Ein günstiger Provider ist etwa Puretec (www.puretec.de; von dem Konkurrenten Strato – www.strato.de – müssen wir aus eigener schlechter Erfahrung ausdrücklich abraten - wir empfanden den Kundenservice mehr als dürftig).

Was ist rechtlich erlaubt? Ähnlich wie bei Ärzten und Apothekern, ist die werbliche Selbstdarstellung von Rechtsanwälten aus wettbewerbsrechtlichen Gründen durch ihre Berufsordnung beschränkt. Als Anwalt darf man auf seiner Website vor allem sagen, daß man existiert, ohne dabei die Grenzen der Werbung zu sprengen. Diese Grenzen sind natürlich schwammig, und sowohl die Kammer als auch die Rechtsprechung sind inzwischen etwas ziviler geworden.

Fest steht, daß man auf keinen Fall sagen darf: "Ich bin der Anwalt, den Sie suchen , kommen Sie zu mir!" Man ist gut damit beraten, sozusagen durch die Hintertür auf sich aufmerksam zu machen: nämlich durch einen professionellen Auftritt (Struktur, Design) und informative Inhalte (sachliche Hinweise, Publikationen). So entgeht man dem Marktschreierischen – und kommt obendrein vermutlich auch bei potentiellen oder bereits bestehenden Mandanten besser an. Im Zweifelsfall sollte man das Webangebot schon während der Planungsphase, spätestens aber vor der Onlinesetzung, genauestens prüfen. [2000]

(c) 1989–2008 Oliver Weiss Design Up! 
 Design / Illustration / Art Sale / Multimedia / Journalism / Contact
 
 Bestseller
350,000+ Copies Sold!
Random House Book Cover
Design for Nonfiction
Bestseller
>more | >more books


My Oktoberfest Poster
>more
Official Oktoberfest Design 2008

POPULAR TAGS

Tom Buhrow Walter Rothschild Year of Mathematics Shantaram Globalisierung Richard David Precht Oktoberfest

CONTACT ME!

Oliver Weiss
Germany
Fon +49-86 41-14 65
info@oweiss.com
www.oweiss.com
IMAGES FOR LICENSING:
The Oliver Weiss Image Stock Archive
Take me to the image archive!
>Click here!
Search my online stock archive from 6,000 illustrations!
Animals
Architecture
Art
Books
Business
Children
Communication
Education
Environment
Family
Food
Fun
Horoscopes
Legal
Lifestyle
Marketing
Media
Medical
Music
Nature
Office
People
Politics
Psychology
Religion
Science
Seasons
Sports
Symbols
Travel